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MED-EL bietet die umfassendste (& individuelle) Auswahl an Elektrodenträgern für natürliches Hören
Auch wenn man es von außen nicht erkennen kann, besitzt jeder Mensch eine unterschiedlich große Cochlea. Diese ist bereits vor der Geburt voll entwickelt und wächst im Laufe des Lebens nicht weiter. Um mit einem Cochlea-Implantat das bestmögliche Hörerlebnis erreichen zu können, benötigt es eine vollständige Abdeckung der Cochlea. Nur so ist es möglich, alle Töne nach einer CI-Versorgung wieder möglichst natürlich hören zu können.
MED-EL Cochlea-Implantate sind in über 10 unterschiedlichen Elektrodenträgerkonfigurationen verfügbar und ermöglichen eine passgenaue Versorgung, je nach individueller Anatomie.

Für ein perfektes & umfängliches Klangerlebnis
Ob ein Ton als tief und dumpf oder hoch und schrill wahrgenommen wird, entscheidet sich in unserer Hörschnecke, der Cochlea. Hohe Töne entstehen im äußeren Teil der Cochlea, tiefe Töne im inneren Teil. Um auch tiefe Töne wahrnehmen zu können und somit eine möglichst natürliche Hörwahrnehmung mit einem Cochlea-Implantat zu haben, müssen die Elektroden die gesamte Cochlea abdecken.
Dies ist besonders wichtig, wenn Cochlea-Implantat-Nutzer:innen auf dem anderen Ohr gut hören können oder mit einem Hörgerät versorgt sind. Nur so können beide Ohren bestmöglich zusammenarbeiten.

Zur Schonung der Gefäße und Spiralganglienzellen
In der Cochlea befinden sich sehr wichtige Strukturen, wie die Scala Tympani, die Scala Media und die Scala Vestibuli sowie Zehntausende von winzigen Nervenzellen. Zwischen der Scala Media und der Scala Tympani befindet sich die Basilarmembran. Sie ist nur wenige Zellen dick und sorgt für einen Ausgleich zwischen den einzelnen Skalen. Innerhalb der Basilarmembran befinden sich sämtliche Nervenzellen, welche die Klanginformationen aufnehmen und an das Gehirn weiterleiten.
Warum aber ist dieser Strukturerhalt so wichtig? Stellen Sie sich vor, die Cochlea wäre eine Gitarre, dann steht die Basilarmembran sozusagen für die Saiten dieser Gitarre. Jede Beschädigung der Basilarmembran ist wie eine Saite, die reißt: Einmal gerissen, wird sie nie mehr so schwingen wie zuvor. Und eine solche Beschädigung kann auch die Nervenzellen treffen, manchmal so weit, dass die Fähigkeit zu hören auch nach Erhalt eines Cochlea-Implantats für immer beeinträchtigt bleibt.
Es ist also offensichtlich notwendig, alles zu tun, um die Basilarmembran intakt zu halten. Aber wie erreicht man das? Hier spielen zwei Faktoren eine Rolle: chirurgisches Geschick und die Gestaltung des Elektrodenträgers. Daher sind die Elektrodenträger von MED-EL besonders weich und flexibel. Durch ein spezielles Design mit wellenförmigen Drähten konnte die für das Einführen erforderliche Kraft (im Vergleich zu geraden Drähten) um 30 % reduziert werden und die FLEX-Tip-Technologie, die an allen Elektrodenträgern der FLEX-Serie zum Einsatz kommt, macht sie sogar noch flexibler.
Übrigens: Die FLEX-Elektroden von MED-EL sind die einzigen von der FDA zugelassenen Elektroden, die das Restgehör im Tieftonbereich erhalten können.*
*Die FDA-Zulassung wurde im November 2024 von der U.S. Food and Drug Administration erteilt.

Planungssoftware für exakte Vermessung der Cochlea zur idealen operativen Vorbereitung
Jede Patientin und jeder Patient hat eine ganz spezielle Anatomie – auch was die Form und Größe der Cochlea betrifft. OTOPLAN ermöglicht es, die anatomischen Strukturen für jeden einzelnen Fall im Vorfeld zu visualisieren, die Länge der Cochlea zu messen und so die optimale Elektrodenträgerauswahl zu treffen.
Diese Technologie hat das Potenzial, die Cochlea-Implantat-Chirurgie zu revolutionieren, und ermöglicht Ärzt:innen einen individuelleren Umgang bei der Hörimplantat-Versorgung der Patient:innen.
Die neue Version von OTOPLAN bietet:

Mikrochirurgische Präzisionsarbeit für optimale Ergebnisse
Chirurgische Präzision auf höchstem Niveau: OTODRIVE ermöglicht mit einer langsamen und kontinuierlichen Bewegung zwischen 0,1 und 1,0 mm pro Sekunde die strukturschonendste Insertion des Elektrodenträgers nach neustem Stand der Technik. Das schlanke Design bietet eine uneingeschränkte Sicht auf das OP-Feld und die Insertion. Dank der intuitiven Fußsteuerung hat der Chirurg bzw. die Chirurgin jederzeit die volle Kontrolle über den Eingriff.

MRT-Untersuchungen schmerzfrei möglich dank frei rotierendem Implantat-Magneten
Die MED-EL SYNCHRONY Cochlea-Implantate sind so konzipiert, dass sie sichere MRT-Untersuchungen bis zu 3,0 Tesla* ermöglichen, ohne dass der Magnet entfernt werden muss. Somit werden zusätzliche Operationen und Hörunterbrechungen vermieden.
Diese Funktionalität wird durch ein revolutionäres und einzigartiges Design erreicht, bei dem der Magnet innerhalb des Implantats frei rotieren und sich ausrichten kann, um Interaktionen mit dem Magnetfeld des MRT zu vermeiden. Als erster und einziger Hersteller bietet MED-EL eine weltweite, lebenslange MRT-Garantie für Hörimplantate.

Das Implantat immer mit den neuesten Audioprozessoren kombinieren
Bei der Entwicklung von neuen Audioprozessoren legt MED-EL Wert darauf, dass diese jedenfalls rückwärtskompatibel sind und so auch Nutzer:innen mit älteren Implantaten davon profitieren. Somit haben MED-EL Nutzer:innen das gute Gefühl, ein Leben lang auf bestmögliches Hören vertrauen zu können.

Optimale Stabilität aufgrund zusätzlicher Fixierungspins
MED-EL bietet Cochlea-Implantate mit Fixierungspins. Diese kleinen Stifte aus Titan sind Teil des Implantatgehäuses und geben dem Implantat noch mehr Stabilität.

Beste Möglichkeit zur dauerhaften Eliminierung von gewebeschädigendem Gleichstrom
Gleichstrom wird beispielsweise verwendet, um das Mobiltelefon aufzuladen oder Elektromotoren anzutreiben, und schädigt bei dauerhafter Exposition menschliches Gewebe. Um genau diese Gleichströme über die gesamte Lebensdauer eines MED-EL Implantat-Systems hinweg zu eliminieren und somit effektiv vom Gewebe fernzuhalten, sind alle Kanäle separat mit kleinen elektrischen Bauteilen, namens Kondensatoren, ausgestattet.

Optimal geschützt, direkt am Implantatgehäuse
MED-EL ist es ein großes Anliegen, die verlässlichsten Implantate herzustellen. Genauso wie man bei eigenen Projekten versucht, potenzielle Fehlerquellen im Vorhinein zu vermeiden, ist es MED-EL vor rund 20 Jahren gelungen das separate Kabel für die Referenzelektrode, welche den negativen Pol des Stromkreises darstellt, zu eliminieren.
Die Platzierung der Referenzelektrode direkt am Implantatgehäuse ermöglicht es, die Stimulationselektrode durch den breiten Elektrodenabgang besser zu stabilisieren und zu schützen. Mitunter deswegen sind MED-EL Cochlea-Implantate die verlässlichsten am Markt.

Mehr Magnetkraft dank patentierter Technologie
Diese Technologie bietet eine verbesserte Haltekraft, da im Vergleich zu der Vorgängerversion eine Steigerung der Magnetstärke um 25 Prozent erreicht werden konnte.

Höchstzuverlässige Hörimplantate
Da die Entscheidung für ein Cochlea-Implantat eine Entscheidung fürs Leben ist, stehen seit den Anfängen von MED-EL bei der Entwicklung von Hörimplantaten Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit an vorderster Stelle.
Alle MED-EL Titan-Implantate der neuesten Generation weisen eine kumulative Produkt-Überlebensrate von mehr als 99 % auf. Diese beispiellose Zuverlässigkeit ist kein Zufall – Es ist vielmehr das Ergebnis gewissenhafter Kontrollen und Analysen sowie der sorgfältigen Handarbeit jener Fachleute, die in der modernen Produktionsstätte arbeiten.
Im Gegensatz zu anderen CI-Herstellern lagert MED-EL die Fertigung seiner Produkte nicht nach Übersee aus, sondern erzeugt jedes einzelne Implantat am Firmensitz in Österreich – und das schon seit mehr als 30 Jahren. So wird sichergestellt, dass die Produkte den höchsten europäischen Qualitätsansprüchen und technischen Standards gerecht werden.
Dank optimierter Abläufe, hochwertigster Materialien und strenger Qualitätskontrollen erfüllen MED-EL Cochlea-Implantate die höchsten Standards in Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Zuverlässigkeitsdaten bestätigen das in beeindruckender Weise.

Das Wissen der exakten Elektrodenkontakt-Position zur Feinanpassung nutzen
Mittels anatomie-basierter Anpassung hat die audiologische Fachkraft die Möglichkeit, aufgrund der tatsächlichen Position der Elektrodenkontakte innerhalb der Hörschnecke eine Feinanpassung der einzelnen Stimulationsfrequenzen vorzunehmen.
Das trägt dazu bei, ein Hörerlebnis zu ermöglichen, das noch näher am natürlichen Hören liegt. Das Ergebnis? Das Gehirn kann sich leichter an das neue Hören gewöhnen und eine Verbesserung der Wahrnehmung von Musik und Sprache kann erwartet werden.

Mit dieser Klangkodierungsstrategie möglichst natürlich hören
Die Kombination aus der richtigen örtlichen und zeitlichen Kodierung ist die Voraussetzung für eine möglichst naturgetreue Tonhöhenwahrnehmung. Aus diesem Grund gibt es FineHearing, die einzigartige ratenspezifische MED-EL-Kodierungsstrategie.
FineHearing ist die einzige Klangkodierung für Cochlea-Implantate, welche die Stimulationsrate für Elektrodenkontakte in der zweiten Cochlea-Windung an die Frequenz anpasst, um das Hören mit unseren Cochlea-Implantaten dem normalen Hören bestmöglich nachzubilden.

Individuelle Anpassung des Hörimplantats auf die Verzögerungszeit eines Hörgeräts bei bimodalen Nutzer:innen
Ein Hörgerät weist in der Klangverarbeitung allgemein eine größere Verzögerung auf als ein Cochlea-Implantat. Diese Diskrepanz kann sich beim bimodalen Hören negativ auf interaurale Laufzeitdifferenzen auswirken und insbesondere die Geräuschlokalisation beeinträchtigen.
Um dem entgegenzuwirken und die unterschiedlichen Verzögerungen von Hörgerät und Cochlea-Implantat zu harmonisieren, verfügen die MED-EL CI-Systeme der neuesten Generation über eine einzigartige Funktion: Bimodale Synchronisation. Sie ermöglicht es, den CI-Audioprozessor auf die Signalverzögerung des Hörgeräts am anderen Ohr abzustimmen. Somit entsteht durch die zeitgleiche Verarbeitung beider Seiten im auditiven Bereich des Gehirns eine symbiotische Wahrnehmung. Diese Anpassung ist mit allen am Markt verfügbaren Hörgeräten durchführbar und überlässt Nutzer:innen die freie Wahl beim Hörgerätekauf.

Einstellung der Frequenzbänder nach individuellem Klangempfinden
Durch die vollständige Abdeckung der Cochlea erhalten Nutzer:innen Zugang zu allen vom menschlichen Ohr wahrnehmbaren Frequenzen. Hierbei sind unterschiedliche Elektrodenkontakte für unterschiedliche Frequenzbereiche zuständig.
Durch eine Synchronisation der über die einzelnen Kontakte wahrgenommenen Töne mit Musikinstrumenten oder über Lautsprecher präsentierten Einzeltöne ist es möglich, die Frequenzbänder und somit die Tonhöhenwahrnehmung individuell anzupassen.

Anpassung und Funktionalitätsprüfung per App: Bestens betreut – immer und überall
Wohnen Nutzer:innen weit weg von der Klinik oder können sich von der Arbeit oder Schule nur schwer freinehmen, dann ist die audiologische Anpassung mit der HearCare App die ideale Lösung. Nutzer:innen verbinden sich via App mit einer Klinik und laden die neueste Konfiguration für ihren Audioprozessor bequem zuhause herunter. Wann sie die neue Konfiguration installieren, entscheiden die Nutzer:innen selbst.
Außerdem können Nutzer:innen von einer neuen Konfiguration auf eine frühere zurückwechseln.
Und falls der Audioprozessor getauscht werden muss, kann man die Konfiguration jederzeit auf den neuen Audioprozessor übertragen. So können Nutzer:innen möglichst rasch mit ihren gewohnten Einstellungen weiterhören.

Mit den umfassenden Übungsmaterialien das Beste aus dem neuen Hören herausholen
Hören mit einem Cochlea-Implantat muss erlernt und vor allem in der ersten Zeit geübt werden. Rehabilitation ist daher unverzichtbar. Das umfassende Portfolio an kostenlosen MED-EL Reha-Materialien für jede Altersgruppe kann dabei helfen, die Hörziele der Nutzer:innen zu erreichen – egal, ob sie zum ersten Mal hören, ihre musikalischen Fähigkeiten trainieren oder etwa ihr Richtungshören verbessern möchten.
Zudem bietet MED-EL Materialien für Fachkräfte, die mit erwachsenen und jugendlichen Cochlea-Implantat-Nutzer:innen arbeiten.

Hörsystem-Service landesweit in der Nähe der Nutzer:innen
Neben dem Servicezentrum ZENTRUM HÖREN in Wien stehen mit den MED-EL Service-Partnern Nutzer:innen landesweit lokale Ansprechpartner für alle Fragen und Wünsche im Zusammenhang mit MED-EL Hörsystemen zur Verfügung.
Somit bekommen Nutzer:innen individuelle Betreuung und Beratung ganz in ihrer Nähe.

Drahtlose Verbindung zu externen Geräten
Mit den aktuellen MED-EL Audioprozessoren ist die direkte Verbindung zu Musik, Telefongesprächen oder weiteren Audioquellen ganz bequem und einfach möglich.
Außerdem können bilaterale bzw. bimodale Nutzer:innen beide Seiten gleichzeitig für das gewünschte Streaming nutzen.

Audioprozessoren, für die Wind, Wetter und Wasser kein Problem sind
Die neueste Generation der MED-EL Audioprozessoren ist mit der Schutzklasse IP68 ausgezeichnet und somit komplett staub- und wasserdicht. Besserer Schutz kann auch mehr Freiheit bedeuten. Damit unternehmen Nutzer:innen, worauf immer sie Lust haben. Die neusten Audioprozessoren sind perfekte Begleiter beim Joggen im Regen oder beim Schwimmen.

Die Welt des Hörens: Die perfekte Lösung für nahezu jeden Hörverlust
MED-EL bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung sämtlicher Arten von Hörverlust. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantate, ein System zur Elektrisch-akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate, implantierbare als auch implantationsfreie Knochenleitungsgeräte sowie passive Mittelohrprothesen.

Robotergestütztes chirurgisches System für die hochpräzise, minimalinvasive MED-EL Cochlea-Implantation
Eine Cochlea-Implantation ist einer der komplexesten mikrochirurgischen Eingriffe. Das HEARO Robotersystem ermöglicht dem Chirurgen einen minimalinvasiven, hochpräzisen und sehr schmalen Zugang zur Mittelohrhöhle. Die Bohrung des äußerst engen Tunnels zwischen dem Nervus facialis (mimischer Gesichtsnerv) und der diesem Nerv entstammenden Chorda tympani erfordert eine robotergestützte Präzision, die im Zehntelmillimeterbereich liegt.
Die Eröffnung eines winzigen Kanals von der Schädeloberfläche zum runden Fenster der Cochlea, durch welches das Implantat eingesetzt wird, reduziert das Trauma für Patient:innen und ermöglicht die Erzielung eines gleichbleibenden chirurgischen Behandlungsergebnisses.
HEARO wird weder Chirurg:in noch OP-Team ersetzen: Der Roboter wird vom chirurgischen Team kontrolliert und gesteuert, CT-Gerät und die dazugehörige Planungssoftware OTOPLAN müssen bedient werden.